Purer Genuss

Veganes Weihnachtsessen: Worauf musst du besonders achten?

Wenn es um Teige, Soßen und die Konsistenz anderer Zutaten geht, gibt es tolle vegane Optionen, eine perfekte Konsistenz zu erlangen. Zum Beispiel kannst du Banane statt Ei nehmen, denn als Faustregel gilt, dass eine halbe Banane ein Ei ersetzt.

Sämige Soßen, Desserts und Teige für vegane Rezepte zu Weihnachten

Es gibt eine große Vielfalt an pflanzlichen Alternativen zu den herkömmlichen Bindemitteln wie Eier und Gelatine. Denn je nach Geschmack und gewünschter Konsistenz der Speise, gibt es bestimmte vegane Bindemittel, die für ein spezielles Gericht besser passen als andere. Eine kleine Auswahl:

statt Ei: reife Banane, Gemüsepüree (Kartoffeln, Kürbis ...), gemahlene Leinsamen, Chiasamen, Kichererbsenwasser, Guarkernmehl

statt Gelatine: Apfelpektin, Sago, Agar Agar, Stärkemehl (Kartoffeln, Reis, Mais), Guarkernmehl

Vegan zu Weihnachten schlemmen: Überbackenes mit Schmelz

Heiligabend gibt es in vielen Familien etwas Unkompliziertes und Geselliges wie Raclette oder Fondue. Für den benötigten Schmelz können alternativ Hefeschmelz, Cashew-Creme oder Simply V Reibegenuss sorgen. Die Alternativen eigenen sich auch für Gratins und Überbackenes aus dem Ofen.

Tipp für Gemüsefondues: Starte nicht mit klarem Wasser oder einem fertigen Gemüsefond, sondern koche für die Fondue-Flüssigkeit einfach im Vorfeld ein paar Grünkohlblätter oder getrocknete Pilze aus. Das sorgt gleich zu Beginn des Abends für einen leckeren Umami-Geschmack der Brühe.

Mit festlichen Gerichten vegan Weihnachten feiern!

Für ein veganes Hauptgericht zu Weihnachten stehen die verschiedenen Gemüsesorten und pflanzlichen Zutaten im Mittelpunkt. Das ist ein großer Vorteil, denn die Auswahl an winterlichem Gemüse ist groß und du kannst aus dem Vollen schöpfen. Ob Vorspeise oder Hauptspeise, setze aromatische Akzente mit wertvollen Gewürzen und kostbaren Pflanzenölen. Mit farbenfrohen Gemüsesorten lassen sich außergewöhnliche Kombinationen zusammenstellen für ein leckeres veganes Weihnachtsessen. Neben den typisch weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Nelke, Kardamom, Vanille und Sternanis, verleihen auch Exoten wie Tonkabohne, Safran, Kreuzkümmel, Szechuan Pfeffer und Macis deinen Weihnachtsgerichten eine besondere Note.

Eine große Auswahl für vegane Rezepte zu Weihnachten

Hier sind einige winterliche und zugleich leckere Gemüsesorten, die dir einen großen kulinarischen Spielraum bieten:

• Grünkohl

• Rotkohl

• Rosenkohl

• Rote Bete

• Möhren

• Pastinaken

• Winterporree

• Maronen

• getrocknete Pilze

• Kürbis

• Kartoffeln

Damit lassen sich vegane Suppen, Pürees, knackiges Gemüse mit phantasievollen Soßen, Gratins, Quiches und sogar Pasteten und Brote für vegane Weihnachtsrezepte herstellen.

Für den Salat schau dich doch zum Beispiel auf dem Wochenmarkt um und greif bei den nicht so alltäglichen Winter-Blättchen zu, wie:

• Chicorée

• Endivien

• Feldsalat

• Radicchio

• Portulak

Die sanfte Bitterkeit lässt sich wunderbar mit typisch winterlichen Obstsorten wie Apfelsine, Mandarine, Granatapfel und Birne kombinieren. Für den Crunch sorgen ein paar grob gehackte, geröstete Nüsse deiner Wahl.

Tipp: Würze die Nüsse vor dem Rösten. Zum Beispiel mit Salz und Honig, mit Chili, Kurkuma und Kreuzkümmel oder mit Szechuan Pfeffer und Salz. Nimm am besten gleich ein paar mehr, denn auch als Snack am Abend gereicht sind sie unwiderstehlich.

Stressfrei vegane Rezepte zu Weihnachten kochen

Um ein entspanntes Weihnachtsfest zu verbringen, ist eine gute Planung hilfreich. Wenn du in der Küche nicht so geübt bist, dann müssen es nicht gleich aufwändige vegane Weihnachtsrezepte mit sieben Gängen sein. Mach dir früh genug einen Einkaufsplan und achte darauf, dass nicht alles immer pünktlich auf den Tisch kommen muss. Suppen, Soßen, Dips und Dressings lassen sich gut am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Salatblätter kannst du, geputzt und gründlich gewaschen, tropfnass in einen Beutel oder Gefäß im Gemüsefach ein bis zwei Tage aufbewahren. Hast du Gemüse, dass du gegart noch weiterverarbeiten möchtest, zum Beispiel zum Braten, Überbacken oder als Bowle-Einlage, kannst du schon fertig vorbereiten und ohne Gewürze blanchieren. Danach mit Eiswasser abschrecken und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.