Purer Genuss
Mini-Kiwis

Mini-Kiwis

Klein und fein

Wenn wir Kiwi hören, denken wohl die meisten von uns an eiförmige, etwa fünf Zentimeter lange Früchte mit haariger brauner Schale, unter der sich grünes oder auch gelbes Fruchtfleisch verbirgt. Auch dass die Kiwi eine ernährungsphysiologisch wertvolle Frucht ist, ist natürlich bekannt. Weniger bekannt dürfte allerdings sein, dass es diese Beerenfrüchte auch in einer Miniatur-Variante gibt: die Mini-Kiwis.

Die Kiwi oder auch „chinesische Stachelbeere“ gehört einer großen Familie der Gattung Strahlengriffel an. Bis heute ist die Familie dieser Gattung nicht komplett erschlossen. So schätzt man, dass es mehr als 60 verschiedene Arten an Kiwis gibt – wie eben auch diese putzigen Mini-Kiwis. Diese kleinen Früchte erinnern in ihrer Form tatsächlich an Stachelbeeren und werden maximal drei Zentimeter lang. Sie sind glattschalig und können – anders als ihre große Schwester – mitsamt der Schale gegessen werden.

Ernährungsphysiologisch wertvoll sind beide, die kleine Kiwi ebenso wie die große. Die Früchte sind reich an Vitamin C, enthalten B-Vitamine und Vitamin E sowie eine ganze Reihe von Mineralien und Spurenelementen – eine wahre Bereicherung also, ob pur, im Müsli und im Obstsalat oder als Smoothie-Zutat. Die putzigen Mini-Kiwis sind dazu noch praktisch: Es genügt, sie abzuwaschen, und schon können sie von der Hand in den Mund wandern.

Schon gewusst?
Kiwis...

...stammen ursprünglich aus dem Nordosten Chinas. Von dort brachte eine Lehrerin sie Anfang des 20. Jahrhunderts mit nach Neuseeland. 1952 wurden sie von dort aus erstmals nach England exportiert. In Deutschland galt die Kiwi in den späten 1970-er und frühen 1980-er Jahren als Trend-Frucht. Heute kommen die meisten Kiwis in Deutschland aus Italien.

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