Purer Genuss
Vegan Brunchen

Vegan Brunchen

Schmeckt nicht nur an Feiertagen

Gibt es etwas Schöneres, als nach einer hektischen Woche ganz gemütlich mit Familie und Freunden zu brunchen? Die Zeit sein zu lassen und einfach mit allen Sinnen zu genießen - die nette Gesellschaft, das leckere Essen, die anregenden Gespräche. Und natürlich kann man auch vegan brunchen. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem veganen Osterbrunch?

Das erste große Frühlingsfest ist wie gemacht für ein solch geselliges, kulinarisches Beisammensein. Doch wie lässt sich ein (Oster-)Brunch vegan gestalten? Ist man bei der Auswahl der Speisen und Getränke nicht sehr eingeschränkt? Weit gefehlt! Insbesondere beim veganen Brunchen kann man aus einer unglaublichen Fülle von veganen Rezepten wählen und dabei viele neue Geschmäcker entdecken. Einige Kostproben gefällig?

Es muss kein Ei sein: brunch doch mal vegan

Längst wissen wir, dass Eier unbedingt zu Ostern gehören, weil sie der Osterhase sie vermeintlich bringt – und auf unserem Büffet zum veganen Osterbrunch servieren wir ja auch gar keine. Stattdessen:

Das Ganze runden wir ab mit:

  • Smoothies
  • Kaffee und Tee bis hin zu
  • einer Auswahl an Säften.

Denn zum gemütlichen Essen darf eine Auswahl kalter und warmer Getränke natürlich nicht fehlen – Latte Macchiato mit wunderbar cremigem Mandelschaum ebenso wenig wie Darjeeling, Früchte-Smoothies oder ganz klassisch Orangensaft.

Wem bei dieser Aufzählung schon das Wasser im Mund zusammenläuft, wundert sich auch nicht mehr darüber, dass vegan Brunchen so beliebt ist: Auf einem Brunchbüffet findet jeder etwas, das ihm schmeckt, ob süße Leckereien oder herzhafte Köstlichkeiten, ob kalt oder warm.

Darüber hinaus genießt ein veganer Brunch weitere unschätzbare Vorteile: Er lässt sich hervorragend vorbereiten und weil sich die Gäste selbst am Büffet bedienen, können auch die Gastgeber das Essen stressfrei genießen. Besonders unkompliziert wird es, wenn alle einfach etwas mitbringen...

Schon gewusst?
Brunchen – wer hat’s erfunden?

Doch woher kommt eigentlich das Brunchen, das wir mittlerweile sogar ganz selbstverständlich vegan genießen? Das lässt sich nicht mehr ganz klären. Der Brauch entstand wahrscheinlich im Laufe des 18. Jahrhunderts in Großbritannien. Woher das Wort „Brunch“ kommt, ist laut Oxford English Dictionary hingegen klar: Sein Ursprung wird zurückgeführt auf Guy Beringer, einen englischen Journalisten bei einer Jagd-Zeitschrift. 1895 veröffentlicht Beringer einen Artikel mit dem Titel „Brunch: A Plea“ („Brunch: Ein Plädoyer“) in der Zeitschrift Hunter’s Weekly. Die Kombination aus Frühstück (Breakfast) und Mittagessen (Lunch) sei nicht nur nach der Jagd die ideale Mahlzeit, sondern auch dem traditionellen “early sunday dinner” nach dem Kirchgang vorzuziehen. Der Vorteil beim Brunch liege darin, dass man sonntags später aufstehen könne. Ein Brunch sei “cheerful, sociable and inciting”, also heiter, gemütlich und anregend – und das hat sich bis heute nicht geändert.

Seine weltweite Beliebtheit hat der Brunch aber wohl dem Weg über Amerika zu verdanken. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde dieser Brauch bei den damaligen Herrschaften immer beliebter und gelangte schließlich wieder zurück über den großen Teich.

In Deutschland kannte man übrigens seit Beginn des 19. Jahrhunderts eine ähnliche Mahlzeit, das sogenannte Gabelfrühstück. So nannte man ein reichhaltiges (zweites) Frühstück, das zu besonderen Anlässen am späten Vormittag eingenommen wurde. Serviert wurden dabei kalte und warme Speisen, Herzhaftes und Süßes. Warum also nicht mal zu einem veganen Gabelfrühstück einladen, nach dem veganen Osterbrunch gibt es dazu schon bald die nächste Gelegenheit: Am 8. Mai ist Muttertag....

Weiterführende Rezepte